Geschichte

Die Kaiserkogel-Hütte ist eine ökologische, original erhaltene Schutzhütte. Sie wurde 1919 unter dem Namen Franz Ritzengruber Hütte - benannt nach dem Bürgermeister (1918 bis 1935) von Eschenau - von der ÖTK-Sektion St.Pölten erbaut. Mit Urkunde vom 20. Juli 1920 wurde die Konzession für ein Gast- und Schankgewerbe erteilt.

 

Seit 1927 wird die Hütte ganzjährig bewirtschaftet. Über die anfänglichen Gründe klärt dieses Hüttenstammblatt aus Mitte der 30er Jahre auf: "Der kleine Bau liess nur die Sommerbewirtschaftung geeignet erscheinen. Der Besuch nahm jedoch zu, auch der Wintersport begann sich auszubreiten, sodass im Jahre 1927 ein Aufbau sich als notwendig erwies. Nach dessen Fertigstellung wurde die ganzjährige Bewirtschaftung aufgenommen, die sich auch bisher bewährt hat."

 

1935 brannte die Hütte zur Gänze nieder, wurde aber sofort wieder unter dem Namen Kaiserkogel-Hütte errichtet. Im 2. Weltkrieg verlief die Front in den letzten Kriegstagen über den Kaiserkogel. Die Hütte wurde durch Artilleriefeuer schwer beschädigt und vollständig ausgeplündert. Nach kurzer Reparatur wurde der Betrieb wieder aufgenommen.

 

Die Sektion Eschenau-St. Pölten ist Eigentümerin der Kaiserkogel-Hütte.